Wie die Woche Unternehmer
lieben lernte

Zeitungen haben es momentan nicht leicht. Die Leser von gestern sind die I-Pad-Pod-Phone-Nutzer geworden, alles lechzt nach digitalen Lösungen und kaum jemand weiß, wie man damit Geld verdienen kann. Die Damen und Herren im steirischen Gratiszeitungs-Verbund WOCHE wollten vor allem eine Frage beantwortet wissen:
„Was stellen wir für Leser und Anzeigenkunden wirklich dar?
Sind wir eine Zeitung? Eine Werbeplattform? Oder ganz was anderes?

Die Antwort nach Fokusgruppen quer durch das Bundesland?
Dramatisch spannend und vor allem gänzlich anders als erwartet.
So anders, dass wir hier aus verständlichen Gründen nicht darüber reden wollen.

Soviel sei verraten: Die Neupositionierung der acht verschiedenen Ausgaben war nicht nur eine journalistische, sondern vor allem eine kulturelle Herausforderung. Wenn sie als Anzeigenkunde in Hinkunft plötzlich den Eindruck haben, in der WOCHE ziemlich beliebt zu sein,
so ist das eine gerngesehene Folge des Identitätsprozesses.

Das Ziel: In einem sich radikal wandelnden Medienmarkt die eigene Identität wiederfinden – und die Nähe zur Kundschaft suchen.

Die offene Frage:
Würde diese Redaktion einen Streik der internationalen Kaffeeröster überstehen?

www.meinbezirk.at


Abb. 1: Die erste Ausgabe mit dem neuen, einprägsamen Zeitungskopf.


Die Kampagne - ganz im Sinne der Positionierung - gestaltet von Hartinger Consulting.
Abb. 2: Die Kampagne – ganz im Sinne der Positionierung – gestaltet von Hartinger Consulting.